Werden Photovoltaikanlagen von Regen sauber?
Ein Artikel von: Sonnenglanz Photolvoltaikreinigung (19.08.2024)
Die Vorstellung, dass Regen automatisch eine Photovoltaikanlage reinigt, liegt für viele Anlagenbetreiber nahe. Schließlich werden Schmutzpartikel durch Niederschläge von Oberflächen gespült. Doch die Realität zeigt, dass Regen allein in den meisten Fällen nicht ausreicht, um Solarmodule gründlich zu reinigen.
1. Warum Regen keine vollständige Reinigung ersetzt
Regenwasser hat zwar eine gewisse reinigende Wirkung, jedoch setzt es den Schmutz auf den Modulen oft nur in Bewegung, ohne ihn vollständig zu entfernen. Besonders bei festen Ablagerungen wie Vogelkot, Pollen, Staub, Ruß oder Moos ist die Reinigungsleistung von Regen unzureichend. Diese Verschmutzungen haften stark an der Glasoberfläche und können durch Regen eher verschmiert als entfernt werden.
3. Sahara-Regen als zusätzliches Problem
Ein bekanntes Phänomen in Deutschland ist der sogenannte Sahara-Regen. Dabei werden feine Sand- und Staubpartikel aus Nordafrika durch Luftströmungen über tausende Kilometer transportiert und mit dem Regen auf die Module gespült. Anstatt die Anlage zu säubern, lagert sich dieser rötliche Staub in großer Menge auf den Solarmodulen ab und bildet einen hartnäckigen Film. Gerade in den Monaten März bis Mai tritt dieser Effekt immer wieder auf und kann die Leistung der Photovoltaikanlage deutlich verringern.
3. Einfluss der Dachneigung
Ein weiterer entscheidender Faktor ist die Dachneigung. Auf stark geneigten Dächern kann Regen tatsächlich mehr Schmutzpartikel abspülen, da das Wasser besser abläuft. Bei flacheren Dachneigungen hingegen bleibt das Wasser oft stehen, wodurch sich Verschmutzungen noch stärker festsetzen können. Insbesondere bei Anlagen mit einer Neigung unter 20 Grad ist daher eine regelmäßige professionelle Reinigung besonders wichtig.
4. Langfristige Folgen mangelnder Reinigung
Wer sich ausschließlich auf Regen verlässt, riskiert langfristig erhebliche Ertragseinbußen. Bereits leichte Verschmutzungen können den Wirkungsgrad der Module um 10 bis 20 Prozent reduzieren. Zudem steigt die Gefahr von sogenannten Hot-Spots, wenn einzelne verschmutzte Stellen die gleichmäßige Stromproduktion beeinträchtigen.
Fazit
Regen kann eine leichte Grundreinigung bewirken, ersetzt jedoch in keinem Fall die professionelle Reinigung einer Photovoltaikanlage. Phänomene wie Sahara-Regen führen sogar dazu, dass Module nach Regenfällen stärker verschmutzt sind als zuvor. Für dauerhaft hohe Erträge und den Schutz der Investition ist die regelmäßige, fachgerechte Reinigung mit Osmosewasser oder Spezialgeräten unverzichtbar.
Für Anlagenbesitzer
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