Welche Mittel und Geräte eignen sich für die PV‒Reinigung?
Ein Artikel von: Sonnenglanz Photolvoltaikreinigung (10.01.2024)
Die Reinigung von Photovoltaikanlagen ist eine spezialisierte Aufgabe, die nur mit der richtigen Technik effizient und sicher durchgeführt werden kann. Neben der Erfahrung spielen vor allem die eingesetzten Geräte und Verfahren eine entscheidende Rolle. Im Folgenden werden die gängigen Methoden vorgestellt und ihre Vor- und Nachteile beleuchtet.
1. Arbeiten mit Osmoseanlagen
Das Osmoseverfahren ist heute der Standard in der professionellen PV-Reinigung. Dabei wird das Wasser durch spezielle Filter von sämtlichen Mineralien und Salzen befreit. Dieses sogenannte „reine Wasser“ besitzt eine besonders hohe Reinigungskraft, da es Schmutzpartikel regelrecht anzieht und ablöst. Der große Vorteil: Es bleiben keinerlei Rückstände oder Schlieren auf den Modulen zurück. Wird dagegen mit normalem Leitungswasser gereinigt, bilden sich beim Trocknen Kalkflecken oder Schmierschichten, die die Lichtdurchlässigkeit der Module beeinträchtigen und den Ertrag mindern können.
2. Reinigung mit Robotern
Für große Anlagen, wie sie in der Landwirtschaft, Industrie oder auf Solarparks vorkommen, kommen zunehmend Reinigungsroboter zum Einsatz. Diese Geräte – wie beispielsweise von SolarCleano – sind ferngesteuert und erfordern eine präzise Bedienung. Sie arbeiten mit rotierenden Bürsten und können große Flächen effizient und gleichmäßig reinigen. Allerdings sind die Einsatzmöglichkeiten durch die Dachneigung begrenzt: Ab etwa 20–25 Grad wird der Einsatz schwierig oder sogar gefährlich. Auf großen, flachen Anlagen stellen Roboter jedoch eine ideale Lösung dar, da sie Zeit sparen und gleichzeitig eine gründliche Reinigung gewährleisten.
3. Rotierende Bürstensysteme
Neben Robotern kommen auch manuell geführte rotierende Bürstensysteme zum Einsatz. Diese ermöglichen eine tiefgehende mechanische Reinigung und sind flexibel auf verschiedenen Dachtypen einsetzbar. In Kombination mit Osmosewasser wird hier eine sehr gute Reinigungswirkung erzielt. Dennoch erfordert der Einsatz Fachwissen und Erfahrung, um Schäden an der empfindlichen Oberfläche der Module zu vermeiden.
4. Warum Heimkits nicht ideal sind
Immer mehr Anbieter werben mit Heimkits für die PV-Reinigung, die oft mit einfachen Teleskopstangen und herkömmlichem Wasser arbeiten. Diese Kits sind jedoch nur bedingt geeignet. Leitungswasser enthält Mineralien, die nach dem Trocknen unschöne Rückstände hinterlassen können. Hinzu kommt, dass ohne Osmoseverfahren der Schmutz meist nur verschmiert wird, anstatt gründlich entfernt zu werden. Zudem bergen Heimkits das Risiko, die Module zu zerkratzen oder die Beschichtung zu beschädigen.
Fazit
Die professionelle Reinigung mit Osmosegeräten, Robotern oder hochwertigen Bürstensystemen stellt die effektivste und sicherste Lösung dar. Heim-Sets oder Eigenreinigungen bieten weder die gleiche Gründlichkeit noch die notwendige Sicherheit. Wer auf langfristig hohe Erträge und eine unversehrte Anlage setzt, sollte die Reinigung daher in die Hände eines Fachbetriebs legen.
Für Anlagenbesitzer
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